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SNES

Das Super Nintendo Entertainment System, das in Europa erstmals 1993 erschien, begeisterte die Spieler mit Grafiken und Spielideen, die die Videospiele in eine neue Ära katapultierten. Nintendo hat die Entwicklung nicht beim NES stehen lassen, sondern sich wieder um Innovationen bemüht.

So steckt im SNES ein Grafikchip, der es möglich macht, 3D-Welten zu simulieren. Dies nutzte man zum Beispiel für das Spiel Super Mario Kart, bei dem man die Illusion von 3D-Kartkursen erzeugte. Mit dem neuen Chip kamen auch die ersten Polygone auf den Bildschirm, die für eine damals sehr gute Grafik sorgten. Es war auch erstmals möglich, Formen zu biegen und zu strecken.

Es gab auch noch weitere Entwicklungen im Gegensatz zum NES:
Das Super Nintendo bietet echten Stereo-Sound, mehrere bewegliche Hintergrundgrafiken und doppelt so viel Speicher wie das alte NES.
Auch der Speicher auf den Spiemodulen, die auch hier wieder benutzt wurden, wurde erheblich vergrößert, so dass man große Welten mit viel Liebe zum Detail erschaffen konnte.
Mit dem Super Gameboy-Adapter (ein SNES-Spielmodul, in das man die Gameboy-Module stecken kann) ist es möglich, seine Gameboy-Spiele am TV zu genießen.
Auch den Controller hat man weiterentwickelt: Er besteht nun aus einem Steuerkreuz, zwei Menüsteuerungs-Buttons und sechs Spielesteuerungs-Buttons.

An den SNES lassen sich (mit entsprechendem Adapter) bis zu 6 Controller anschließen. Ansonsten sind es zwei Spieler, wie beim NES.